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Hintergrund
Liliane Waldner ist von Beruf Betriebsökonomin. Sie war in der Industrie tätig und danach bei der Stadt Zürich. Sie hat im Statistischen Amt der Stadt Zürich gearbeitet und an besonderen Datenerhebungen wie über Einkommen und Vermögen von natürlichen Personen, den Mietpreisen zur Vermietung ausgeschriebenen Wohnungen sowie den Zusammenhängen zwischen Hypothekarpreis- und Mietpreisentwicklung mitgewirkt.

Sie war persönliche Mitarbeiterin von Stadträtin Dr. Emilie Lieberherr. Sie hat Reden, Berichte, stadträtliche Weisungen verfasst. Sie hat Grundlagen erarbeitet und Projekte aufgebaut und geführt, so die erste Opferhilfestelle der Schweiz, das Berufliche Trainingszentrum für Langzeitarbeitslose. Sie hat auch Grundlagen für eine neue Drogenpolitik ausgearbeitet, die letztlich zur kontrollierten Drogenabgabe geführt haben.

Sie war von 1986 bis 2003 Mitglied des Kantonsrates von Zürich und hat in zahlreichen Kommissionen mitgewirkt. Ihre politischen Schwerpunkte sind Wirtschafts- und Energiepolitik gewesen.

Sie war gewerkschaftlich aktiv und von 1979 bis 1983 Präsidentin der Hauptgruppe Verwaltung und halböffentliche Unternehmen des VPOD Zürich-Städtische. Sie war von 1990 bis 1999 Mitglied der Anlagekommission der Pensionskasse der Stadt Zürich. Sie hat sich in dieser Funktion ein Fachwissen in den Bereichen Finanzmärkten, Asset- und Portfolio-Management angeeignet und mit Banken aus aller Welt zu tun gehabt. Zufällige Umstände haben dazu geführt, dass sie nicht in der Finanzbranche gelandet ist, denn es hat entsprechende Kontakte gegeben.

Von 1999 bis 2003 hat sie das Mandat einer Verwaltungsrätin der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich ausgeübt.

Von 2003 mit Mitte Jahr 2015 ist sie Mitglied des Bankrates der Zürcher Kantonalbank gewesen. Sie ist Mitglied des Prüfungs- sowie vorher des Entschädigungs- und Personalausschusses gewesen. Zudem ist sie in die Verwaltungs- und Anlagekommission der Pensionskasse der Zürcher Kantonalbank delegiert worden und hat die Kantonalbank-nahe Stiftung San Arena Rettungsschule präsidiert. 

Bis Ende 2016 war sie Mitglied der Coop-Delegierten-Versammlung und des Coop Regionalratsausschusses Zentralschweiz-Zürich.

Sie hat sich in den letzten Jahren aus gesundheitlichen Gründen auf die oben erwähnten Mandate konzentriert, ist aber offen, für neue, interessante Aufgaben, um ihre vielfältigen Erfahrungen einzubringen.
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