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Doubs Logbuch

von Liliane Waldner

Einführung in den Doubs

Der Doubs ist bekannt als Grenzfluss zu Frankreich. Seine Fliess-Strecke als Grenzfluss sowie innerhalb der Schweiz beträgt 79 Kilometer. Seine Quelle liegt im französischen Mouthe auf 937 m.ü.M. Ab dem neuenburgischen Les Brenets beginnt auf 750 m.ü.M. der Schweizer Anteil am Doubs. Der Doubs verlässt die Schweiz unterhalb des jurassischen La Motte auf etwa 420 m.ü.M.

Mehr über den Doubs auf:
https://de.wikipedia.org/wiki/Doubs_(Fluss)




23. September 2017: La Motte - St. Ursanne

Bereits die Zugfahrt von Delsberg bis St. Ursanne führt mich in eine für mich bis anhin unbekannte Schweiz. Nur zwei Solothurnerinnen und ich fahren ab dem Bahnhof St. Ursanne in einem Kleinbus nach La Motte. Dort verlässt der Doubs die Schweiz.

Von der Postautohaltestelle gehe ich die wenigen Minuten Richtung Grenze und danach das Wiesenbord an den Doubs hinunter, um zu fotografieren, wie er die Schweiz verlässt. Im Hintergrund ist das französische Brémoncourt am anderen Ufer sichtbar. Weil ich bereits unten bin und es therapeutisch gut ist, auf Wiesen zu gehen, laufe ich auf dem breiten Wiesenbord bis fast nach Ocourt. Der offizielle Wanderweg am Hang oben würde eine Stunde dauern. Bei La Motte muss ich wegen eines Seitenbachs noch kurz auf die Strasse. Dann geht es unterhalb einer Kirche mit Friedhof durch. Nach einem Hüttchen gelange ich auf die Strasse oben und danach mündet der offizielle Wanderweg in die Strasse.

Beim Flecken Ocourt geht es an das andere Ufer. Die Wanderzeit bis St. Ursanne ist mit einer Stunde 40 Minuten angegeben, bei St. Ursanne oben wird jedoch nach Ocourt hinunter eine Stunde 50 Minuten angegeben. Der Doubs fliesst träge und fast lautlos durch eine Landschaft mit bewaldeten Hügeln. Nur an zwei Stellen rauscht er über kleinere Stromschwellen hinab. Ich habe manchmal das Gefühl, entlang einem Weiher zu gehen. So still ist es. Als ich eine solch liebliche Fluss-Strecke fotografiere, trippelt eine Maus am Uferbord herum. Welcher Gegensatz zu den tosenden alpinen Flüssen und deren wilden Seitenbäche, die ich jüngst absolviert habe! Ein Paar bewegt sich im Flussbett und fischt nach Forellen. Nach mehreren Fluss-Schleifen und einer zwischenzeitlichen Rast schreite ich über die berühmte Steinbrücke und das Tor in das mittelalterliche Städtchen St. Ursanne. Nach dem Stadttor ist die Stiftskirche aus dem 12. Jahrhundert sichtbar und ich schlendere durch die malerische Altstadt. In einem kleinen Laden kaufe ich regionale Spezialitäten für die Vesper. Mit dem Bus kann ich von der Pforte St. Pierre zum Bahnhof hochfahren.

Links:
http://www.juratourisme.ch/de/entdeckungen/stadte-und-kultur/st-ursanne.3973.html
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18. Oktober 2017: St. Ursanne - Soubey

Das Wandern entlang des Doubs bedeutet, einer endlos folgenden Reihe von Windungen des Flusses sowie seiner Höhenzüge entlang zu gehen. Der Fluss fliesst mal fast unscheinbar und still, mal rauscht er über kleinere Stromschnellen. Die Höhenzüge leuchten in herbstlichen Farben. Ich komme bei einzelnen Gehöften und Restaurants vorbei. Bei Tariche und bei Soubey auf der südlichen Uferseite gibt es Restaurants, ebenfalls am Schluss bei Soubey village. Bei Le Champois kaufe ich in einem Hofladen geräucherte Rinderwurst und die Bäuerin fragt mich, was denn Wandersleute gerne kaufen würden. Uebrigens gibt es auch bei St. Ursanne einen mächtigen Eisenbahnviadukt, den ich fotografiere. Noch bevor ich über die berühmte Brücke wandere, um die Stadt zu verlassen, entdecke ich die Tafel Roger Schaffter Platz. Er war einer der Väter des Kantons Jura. Es zeigt mir wieder, um wieviel besser eine dezentrale, föderalistische, direkte Demokratie den Separatismus friedlich einbinden kann, so dass er die staatliche Einheit nicht gefährdet. Zur Zeit dieser Niederschrift sind Katalonien und die Kurden in den Schlagzeilen.

Die offizielle Wanderzeit beträgt drei Stunden 55 Minuten. Sie führt bis La Charbonnière auf der Nordseite entlang. Ich wähle die etwas leichtere, aber längere Strecke auf der Südseite. Dafür müssen viereinhalb Stunden gerechnet werden. Bei Tariche weist ein Schild auf eine historische Fähre hin, die von Hand betrieben werden muss. Unterwegs vermitteln Tafeln des Naturparks Doubs Informationen.

Links:
https://www.parcdoubs.ch/de/entdeckungen/kulturelles-erbe/die-faehre-von-tariche
https://www.parcdoubs.ch/de/homepage/
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5. Mai 2018: Soubey - Goumois

Die offizielle Wanderzeit von Soubey nach Goumois beträgt drei Stunden 40 Minuten. Endlich kann ich nach meiner Zehenverstauchung am Doubs mit seiner lieblichen Landschaft weitermachen. Die heutige Wanderung durch die stille, grün-blaue Flusslandschaft mit ihren Wäldern und Feldern hat etwas Meditatives.

Von der Bushaltestelle im Dorf gehe ich über die Brücke und umrunde die enge Fluss-Schleife Côte de l’Omène. Nach dem Weiler Lobschez ist der Weg naturnah. Ein Steg führt auf die andere Seite, wo kurz nach dem Restaurant Clairbief am anderen Ufer die französische Grenze beginnt. Ich bleibe auf der Schweizer Seite; am anderen Ufer liegt Frankreich. Die Fluss-Strecke, die vollständig in der Schweiz liegt, wird Clos du Doubs genannt. Bei der Mühle Jeannotat raste ich. Das Restaurant in der ehemaligen Mühle hat dicht gemacht.

Danach raste ich erst wieder beim Rastplatz, wo ein Weg zur Sehenswürdigkeit Chute de Bief führt. Weil ich das frühzeitig abfahrende letzte Postauto in Goumois nicht verpassen will, verzichte ich auf den sicher interessanten Abstecher. Ab diesem Rastplatz ist der Weg bis Goumois asphaltiert. Unterwegs fallen mir am Ufer Schilder auf mit dem Text „Parcours Mouche. No Kill“. Es muss sich um eine Vorschrift handeln, dort nicht mit Fliegen zu fischen. Warum das mit dem englischen No Kill ausgedrückt wird, ist mir ein Rätsel, sprechen doch die Leute an beiden Ufern des Doubs Französisch. Die Zeit reicht in Goumois zu einem Kaffee im Hotel du Jura. Dort kaufe ich lokalen Honig. Goumois besteht je nach Uferseite aus einem französischen und schweizerischen Ortsteil.

Links:

http://goumoispechesloisirs.fr/randonnee_chute_bief.html
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14. August 2019: Goumois - La Bouège

Ich unterteile die 19 Kilometer lange Strecke von Goumois nach Biaufond in zwei Etappen mit je acht bzw. elf Kilometern Länge. So muss ich mich mit meiner MS-bedingten Langsamkeit und den relativ frühen Bus-Abfahrtszeiten arrangieren.

Die heutige Wanderung ist sehr einfach und gemütlich. Ich habe ausnahmsweise mehr als genug Zeit.

Zwischen Goumois und Le Theusseret kampiert eine deutsche Familie aus dem Gebiet der Vulkanberge nahe Singen. Die Grossmutter kampiert dort seit Jahren mit ihren Kindern und Enkelkindern im Sommer. Sie lädt mich zu einem Kaffee ein. Sehr bald reden wir über Gott und die Welt. Die Familie ist christlich. Als ich aufbreche, fragt mich die Tochter, ob sie für mich beten darf. Ich begrüsse es. Sie betet für mich, dann auch ihre Mutter und ich bitte Gott am Schluss um den Segen für die Familie. Der kleine Campingplatz verfügt über einfache sanitäre Einrichtungen und wird als günstig beschrieben.

Die Barrage von Theusseret beruhigt den Doubs wieder. Dort liegt ein Restaurant samt Herberge. Oberhalb der Barrage erstreckt sich ein Schutzwald. Dort komme ich am Uferweg mit drei Wandersleuten (zwei Frauen und ein Mann) aus Belfort ins Gespräch. Sie wandern von Goumois bis zum Kraftwerk von La Goule, dort über die Brücke und wieder zurück auf der französischen Seite. In La Goule befindet sich ebenfalls ein Restaurant.

Die Kraftwerkswehre stauen und beruhigen den Doubs. So entsteht eine vielfältige Naturlandschaft. Der Doubs fliesst still und träge, eher wie ein See als wie ein Fluss. So ist die Feuchtwiese von La Bouège entstanden. Dort soll laut Informationstafel der Eisvogel leben.

Oberhalb der Feuchtwiese liegt die kleine Herberge von La Bouège. An diesem stillen Ort am Wasser verbringe ich die Nacht. An der Terrasse zum Fluss geniesse ich die feinsten Forellen meines Lebens zum Nachtessen und unter meinem Zimmer fliesst der Doubs. Das Hotelier-Paar und seine Angestellte sind sehr aufmerksam. Es ist wie in einer kleinen Idylle.

Links:

http://aubergedelabouege.ch
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15. August 2019: La Bouège - Biaufond

Heute ist fertig mit gemütlich. Es wird hart gearbeitet. Nach dem kräftigen Frühstück steht mir das weitere, gröbere Wegstück bevor. Ich nehme die Schweizer Route. Ein Kollege sowie auch Internetkommentare ziehen die flussnähere, felsige, französische Route vor. Die Strecke zwischen La Goule und Biaufond ist anspruchsvoller zu begehen.

Die Schweizer Route liegt höher über dem Fluss. Durch die Bäume schimmert immer wieder die felsige, französische Seite. Bis Fromont verläuft eine holprige Fahrstrasse. Bei der Hütte „Cabane de Fromont“ ist das auf den Wanderwegzeichen gemeinte Fromont noch nicht gemeint, sondern erst bei der Weide mit der Waldlichtung und dem Bauernhaus. Ausgerechnet bei der Waldlichtung geht der anfängliche Nieselregen in einen zeitweise stärkeren Regen über. Danach geht es wieder in den Wald und die Fahrstrasse verengt sich in einen schmalen, sportlichen Pfad, der sich in stetem Auf und Ab um den Roc du Porc nach Biaufond zieht. Am Lac de Biaufond lacht die Sonne wieder. Das Restaurant bei Biaufond ist zu, so gehe ich direkt zur Postautohaltestelle beim Zoll am oberen Ende des Lac de Biaufond. Unterwegs habe ich neben zwei Bikern nur eine kleine Gruppe Jugendlicher gesehen. Ich bin bis in die Innenstadt von La Chaux-de-Fonds die einzige Passagierin, des Mini-Postbusses.
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24. August 2019: Biaufond - Kraftwerk Châtelot

Je nach Quellenangabe beträgt die Etappendistanz Biaufond - Les Brenets etwa 21 oder 26 Kilometer. Der Wanderweg gilt als T1 und somit als einfach. Der Weg besteht jedoch grösstenteils aus einem schmalen Pfad, auf dem es über Stock und Stein auf und ab geht. Aufmerksamkeit ist erforderlich, weil der Pfad oft über einem steil abschüssigen Abhang verläuft, stellenweise glitschig ist und es immer wieder einen Baumstamm zu übersteigen gilt. Ausrutschen liegt nicht drin. Ich muss auf einem solchen Weg Schritt für Schritt gehen und komme nur sehr langsam voran. Die Motorik ist stark gefordert. Ich muss mich stundenlang konzentrieren. Ich kann die gesamte Strecke nicht in einem Zug gehen, sondern plane ein Biwak unterwegs ein.

Von Biaufond geht es flott der Strasse entlang bis zum Maison Monsieur. Ab dort beginnt der Pfad. Es ist dann bereits Mittag, weil das Postauto erst gegen elf beim Zollhaus von Biaufond ankommt. Meine Motorik ist herausgefordert und ich muss den schweren Rucksack stabil halten. Ich pausiere stündlich kurz, um mich wieder konzentrieren zu können. Gegenüber dem Bonaparte-Felskopf gibt es einen schönen Rastplatz.

Ein Mann, der mit seiner Frau häufig hier spaziert, sagt, die Gegend habe etwas Verwunschenes an sich. Immer wieder kommen Waldstücke, die stark durch Moosböden und Farne geprägt sind. Sogar die Baumstämme sind bemoost. Das Flusstal ist tief eingeschnitten und beidseitig von der Aussenwelt abgeschottet. Es ist eine einzigartige Naturlandschaft, die ihresgleichen in der Schweiz sucht. Einzelne Wandergruppen kommen mir entgegen. Meistens ist es ruhig.

Bei der Fischerhütte Les Graviers kann ich Suppe à discretion essen. Ich trinke Mineralwasser und erhalte noch einen starken Kaffee. Einige Fischer in ihren hohen Stiefeln versuchen noch ihr Glück. Sie bewegen sich beidseitig des Ufers und der Grenze. Ich kaufe dem Hüttenwart noch eine kleine Flasche Mineralwasser und Cola ab. Leider ist das Wasser aus dem Brunnen neben der Hütte nicht trinkbar. Das kommt bei so manchen Brunnen auf meinen Wegen immer wieder vor.

Bis zum Kraftwerk von Châtelot kann ich auf einem breiteren, aber trotzdem ruppigen Weg gehen. Das Kraftwerkareal habe ich als Platz für die Nacht geplant. Ein kurzer Weg zweigt vom Wanderweg zum Areal ab. Das Kraftwerk ist durch eine Standseilbahn mit der Ortschaft Planchettes verbunden. Die Standseilbahn dient nur dem Transport von Personal. Am Wochenende herrscht Ruhe. Auf einer kleinen Wiese vor dem Kraftwerksgebäude steht ein Trax auf einer Plastikwanne. Das ist ein idealer Schlafplatz, trocken, mässig hart, von den Blicken möglicher Passanten auf dem Wanderweg geschützt. Ich habe einen Leicht-Schlafsack mit nur 175 g Gewicht sowie eine überlebensfolie, die mir eine liebe Kollegin unserer Kirchgemeinde geschenkt hat. Der Schlafsack ist wasserdicht, die Folie isoliert gegen die Kälte. Zu Abend esse ich Pumpernickel, Bio-Trockenfleisch, Dörrfrüchte und Nüsse. Ich kann mich auf ein niedriges Mäuerchen mit Aussicht zum Fluss setzen. Ich verbringe den Abend mit einem kleinen Kraftwerkrundgang und Lesen. Danach kuschele ich mich in den Schlafplatz ein. Der Fluss rauscht stark und an richtigen Schlaf ist nicht zu denken. Ich stelle mich unter den Schutz Gottes und vertraue auf ihn. Die Sterne funkeln, die Milchstrasse spannt sich über mich. Vereinzelt hallen die Stimmen der Füchse durch die Nacht.

Links:

https://www.admin.ch/gov/de/start/dokumentation/medienmitteilungen.msg-id-8892.html

http://www.tierwelt.ch/?rub=712&id=33720

http://standseilbahnen.ch/chatelot-planchettes.html
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25. August 2019: Kraftwerk Châtelot - Les Brenets

Die Sterne sind verblasst und es tagt nebelgrau. Ich stehe auf und entdecke einen Fischer mit zwei kleinen Hunden am französischen Ufer. Mit Entspannungsübungen von Jacobsen sowie leichter Gymnastik im Stehen belebe ich meinen Körper. Das Frühstück ist gleich wie das Abendessen und durch ein biologisches Energiegetränk angereichert.

Jetzt steht mir der strengste Wegabschnitt der gesamten Doubs-Flusswanderung bevor: Kraftwerk Châtelot bis zum kleinen Gasthaus Châtelot unterhalb der Staumauer von Châtelot. Die Wanderung ist an diesem Sonntagmorgen sehr einsam und ich begegne lange Zeit niemandem und danach nur vereinzelten Personen. Der Weg passiert historische, frühere Mühlestandorte. Von den ehemaligen Mühlen ist nichts übrig geblieben. Über mir erstreckt sich ein unendlich langes Felsenband. Auch auf der französischen Seite schimmert der Kalk. Ich habe einen Felsentunnel zu durchqueren. Ich muss mich konzentrieren und bin dankbar für die belebende Cola bei Kurzpausen.

Endlich wird der Wald etwas lichter. Bei einer Abzweigung holt mich ein Luzerner ein. Wir kommen ins Gespräch. Es sind noch wenige Minuten bis zum Gasthaus von Châtelot, einem uralten, romantischen Gebäude. Der Luzerner und ich kehren gemeinsam ein und setzen unsere Unterhaltung fort. Den ganzen Morgen lang habe ich mich bei der Schritt-um-Schritt-Plackerei  nach Kaffee und Kuchen gesehnt. Jetzt gibt es frischen, hausgemachten Schokoladekuchen. Auf einem etwas breiteren, fein gekiesten Pfad hätte ich es am Vorabend zu diesem Gasthaus geschafft und unter Dach übernachten können. Der Luzerner bricht bald wieder auf, um den Zeltplatz in Les Brenets zeitig zu erreichen.

Der Aufstieg vom Gasthaus zur Krone der Staumauer von Châtelot geht leicht voran und ich liege trotz der Steilheit nicht lange hinter der angegebenen Zeit zurück. Sobald die Motorik weniger gefordert ist, kann ich schneller gehen. Ab der Staumauer benutze ich den breiten Forstweg weiter oberhalb des Moron-Stausees bis zum Saut du Doubs. Bei der ersten Wegabzweigung geht mir der Abstieg zur Aussichtsplattform zu steil hinunter. Meine Beine fühlen sich jetzt steif an. Der Weg wenig unterhalb des Hotels und  der Bootsanlegestelle zum Wasserfall ist flacher und bequemer.

Ich spare mir den Wasserfall auf den folgenden Tag auf, verbunden mit einer Bootsfahrt. Stunden sind vergangen und ich eile auf einem Strässchen Les Brenets und dem Hotel Rives du Doubs entgegen. Die Dusche und die Nacht im bequemen Hotelbett tun gut. Beim Nachtessen taucht der freundliche Luzerner an meinem Tisch auf. Er hat bereits gegessen. Zusammen trinken wir ein Glas Neuenburger Weisswein und stossen auf den Tag an. Danach will er auf dem Zeltplatz sein, bevor es ganz dunkel wird.

Links:

https://www.rives-du-doubs.ch
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Saut du Doubs, vom Schweizer und Französischen Ufer gesehen
26. August 2019: Bootsfahrt zum Saut du Doubs

Im Hotel erhalte ich ein Gutschriften-Heft mit einer Gratis-Bootsfahrt zum Wasserfall und zurück. Der Lac des Brenets hat den Charakter einer grandiosen Fjord-Landschaft, die mich zum Staunen bringt. Nach all den Anstrengungen der Vortage bin ich zu Tränen gerührt. Vom Boot aus sind die Felsenkliffe sichtbar, die man auf dem Wanderweg entlang des Lac de Brenets nicht sieht. Der Kapitän erzählt über die Landschaft und Legenden.

Ich besuche beide Aussichtsplattformen, die schweizerische wie die französische. Nur von der oberen französischen Plattform ist der 27 Meter hohe Wasserfall von vorne her sichtbar. Die französische Seite wiederspiegelt mit der kleinen Budenstrasse an Souvenirläden und Restaurants die Währungs- und Kaufkraftverhältnisse zwischen den Ländern. Auf der Passerelle zurück zur Schweiz erinnert eine Tafel an die Geschichte des Schmuggels über den Doubs.

Links:

http://www.nlb.ch/index.php/de/

https://www.wwf.ch/de/projekte/der-spektakulaere-der-doubs
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